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Exzenterhaus

Bauunternehmung Peter Holthausen: Richtfest am Exzenterhaus in Bochum

 

Düsseldorf. 23.04.2012. Längst ist vom neuen Bochumer Wahrzeichen die Rede, wenn das Exzenterhaus gemeint ist. Am letzten Freitag, wurde an diesem markanten 89,50 m hohen Büro-Hochhaus mit einem Großaufgebot an Gästen Richtfest gefeiert.

 

Darunter die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Schulz und Mitarbeiter und Vertreter der Geschäftsleitung der Bauunternehmung Holthausen sowie der Berliner Architekt Gerhard Spangenberg. Sie folgten der Einladung von Exzenterhaus Geschäftsführer Dr. Thomas Durchlaub.

Der Richtkranz wehte weithin sichtbar auf Ebene 14. Gregor Lande, Polier der Bauunternehmung Peter Holthausen, nahm gern die Aufgabe wahr, in luftiger Höhe, nach altem Handwerksbrauch mit seinem Richtspruch und einem Glas Korn die besten Wünsche zu übermitteln.

Das Projekt stellt sehr hohe Anforderungen an die Ingenieure und Mitarbeiter von Peter Holthausen, die vor Ort nach einem ausgefeilten Zeitplan arbeiten. Modernste Technik ist im Einsatz, um die anspruchsvollen Bauarbeiten zügig durchführen zu können.

Holthausen Projektleiter Karsten Caspers: " Wir sind inzwischen auf einer Höhe von 80 m angekommen. Momentan wird im Dachgeschoss die Technikzentrale eingebaut, die die Kälte- und Lüftungstechnik steuern soll. Auch am Aufzugschacht wird mit Hochdruck gearbeitet. Zwei Geschosspakete sind schon mit einer Fassade versehen, die aus einer Glas-Stahlkonstruk-tion besteht.

"Die Form drängte sich über die Umgebung auf. Wir hatten hier ein kleines Grundstück, umtost vom Verkehr", erklärte der Architekt Gerhard Spangenberg. Basis war der denkmalgeschützte Rundbunker an der Universitätsstraße, 1943 errichtet, und der bleibt als geschichtliches Detail sichtbar. "Einfach in die Höhe zu bauen, das wäre doch langweilig. Jetzt drehen sich die Nocken nach drei Seiten, fassen den Blick auf die Universität, aufs benachbarte Grün und auf die Innenstadt ein."

Zwei der insgesamt 15 Stockwerke (plus drei Zwischenetagen) konnten von den Gästen besichtigt werden: das dritte Stockwerk ist nahezu komplett ausgebaut. Schwindelfreie Gäste besichtigten das 14. Stockwerk, das noch keine Fassade hat. Wer sich nach oben traute, wurde mit einem grandiosen Panorama belohnt. Auch nach der Fertigstellung werden die Wände den Blick nicht verstellen: Alles ist gläsern, auch die Balkonböden und -brüstungen. Der Bunker ist 26 Meter hoch, so dass man sich in der ersten Etage bereits auf 30 Metern befindet. Er dient nicht nur als Sockel, sondern beinhaltet auch die Kellerräume für die Mieter, den Aufzugskern und die Haustechnik.

Im Herbst 2012 sollen die Wohnungen und Büros an die Mieter vergeben werden. Bis voraussichtlich Anfang Mai soll auch die Verglasung der noch offenen fünf oberen Etagen abgeschlossen sein.

Das Exzenterhaus ist eines der erstaunlichsten Hochbauten Deutschlands. Verbaut werden ca. 1110 Tonnen Betonstahl. Die Sichtbetondecken und -schalungen betragen ca. 6000 m². Jede der 15 Büroetagen wird komplett in Sichtbeton der Klasse 4 ausgeführt. Insgesamt werden ca. 3500 m³ Beton verarbeitet.

Eckdaten des Projekts:
Höhe über Grund 89.0 m;
Höhe Neubau: 62,50 m
Geschoßzahl Neubau 15 plus 3
Geschoßzahl Bunker: 6,[PLUS]
Vermietbare Fläche pro Geschoss: 350 m²,
Vermietbare Fläche auf 15 Etagen: 5.250 m².
120 Stellplätze in zwei Parkebenen